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Band 3: Informetricity - Die Zukunft



The Future cover











1. Charaktere





2. Inhaltsangabe

Nach der Gefangennahme durch die Ältesten von Informetricity versucht Chad nun alles um Ginger zu befreien. Die Experimente, die der Rat mit ihr durchführt, nachdem sie über ihre Fähigkeiten erfahren haben, sind alles andere als ein Vergnügen. Das Training zeigt seine Früchte und Ginger und Chad sind voll im Bilde darüber was alles geschehen ist und sie wissen was sie zu tun haben. Sie wollen ihre Gegenwart und Zukunft ändern, doch die Ältesten sind nicht davon überzeugt, dass es das Richtige sei. Während sich Ginger mit ihrer Fähigkeit beschäftigt und so versucht den Menschen von Informetricity zu helfen, sich selbst dadurch aber in unglaubliche Gefahr begibt, versucht Chad weiterhin alles um sie zu beschützen. Als der Rat sie allerdings während einer Rettungsaktion schnappt, dreht Chad vor Verzweiflung durch, da ihn Ginger immer wieder im Traum begegnet und jede Nacht sieht er eine andere Zukunft für sie und ihn. Informetricity ist im Begriff sich zu verändern und das spürt auch die Bevölkerung von Informetricity!
Wird es Chad gelingen Ginger zu retten? Wird sich eine neue Zukunft für die beiden auf tun? Und wird Informetricity in eine neue Zukunft schauen können?





3. Leseprobe: Kapitel 1

Das Letzte was Chad von Ginger sehen kann, ist ihre zierliche Figur wie sie leblos am Boden liegt, ihr langes, welliges, rotes Haar über ihr Gesicht fallend. Er sieht ihr sanftes Gesicht mit geschlossenen Augen und Blut, das an ihrer Stirn herunter läuft.
Er hat sie gewarnt vor diesem Einsatz, er hat ihr gesagt, dass er es für keine gute Idee hält. Als sie gestern auf ihn zugekommen ist nach ihrem Traum, hat er sofort gesagt, dass sie diesmal nicht eingreifen dürfen, egal wie sehr sie es auch wollen würde immer zu helfen. Tag für Tag wächst seine Angst um sie und nun ist es bestätigt. Bevor er bewusstlos wird, ruft er noch einmal, schwach in seiner Stimme, ihren Namen „Ginger..“ und sein Kopf schlägt auf dem Boden auf.
Chad verspürt einen starken Stich in seinem Arm und sein Schädel hämmert. Während er langsam versucht seine Augen zu öffnen und seine Sicht noch recht vernebelt und schwarz ist, hört er in der Ferne leise einen Schrei. Der Schrei, den Ginger von sich gab bevor sie bewusstlos wurde. In seiner Panik schreckt er hoch und versucht zu Ginger zu kommen und merkt dann aber dass er sich nicht mehr in ihrer Nähe befindet. Verwirrt schaut sich Chad um und bemerkt, dass er in einem Krankenzimmer ist, die Wände weiß, viele glänzende Gerätschaften und an sich selbst sieht er die Anschlüsse zu einer Maschine. Ein Schlauch führt von dieser zu seinem Arm, das erklärt ihm auch seine Schmerzen.
Neben ihm am Bett steht Paul, dieser legt ihm beruhigend die Hand auf die Schulter „Guten Morgen Prinzesschen“ lächelt Paul ihn an, doch das ist die falsche Entscheidung gewesen. Chad schlägt wutentbrannt Pauls Hand weg. Die Adern auf seinen Armen zeichnen sich immer deutlicher ab, er wurde wütender vor Verzweiflung und Orientierungslosigkeit, aber auch auf sich selbst. „Ginger hat es nicht geschafft oder?“ Chad versucht ruhig zu klingen, aber Paul nimmt das Zittern in seiner Stimme war. „Nein, leider konnten wir sie nicht vor den Truppen retten. Sie wurde vermutlich irgendwo ins Infozentrum gebracht. Die Ältesten sind mehr als interessiert daran wieso es ausgerechnet Ginger ist, die in all den Jahren der Bewahrer, diese besondere Gabe erhalten hat.“ Noch immer weiß niemand um Chad’s geheime Kräfte, aber er weiß auch nicht, ob er es erwähnen sollte. Denn die Ginger, die er diesmal in seinen Träumen gesehen hat, ist bisher das schlimmste gewesen, was er gesehen hat. Er hat ihre klaren, grünen Augen gesehen, wie sie vor Schmerz verzerrt ihn anschauten. Blutstriemen, die an ihren Schläfen entlang verschmiert sind. Ihr welliges, langes, rotes Haar, zerzaust und wild in alle Richtungen liegend. Was für ihn aber der schlimmste Anblick war, war dass er sie zittern sehen konnte. Vor Schmerz und Kälte! Die Lederstriemen einer Peitsche hatten ihr die Körper am Leib zerfetzt und hier und da, wo sie keine Rüstung trägt, liefen einzelne tropfen Blut aus ihren offenen Wunden. Vor Verzweiflung nichts dagegen tun zu können, falls er diese Zukunft nicht bewahren könnte zu passieren, ist Chad bewusst geworden, dass er schnell handeln muss. „Paul“ mit ruhiger, bestimmter Tonlage beschließt er es nun doch zu sagen. „Ja?“ „Ginger ist nicht die einzige, die so eine Gabe besitzt.“ „Bitte was? Wie meinst du das Junge?“ „Während Ginger die Zukunft aller Einwohner Informetricity’s sehen kann, sehe ich ihre und meine Zukunft. Wobei ich eher sie sehe, sie begegnet mir jede Nacht aufs neue in meinen Träumen und jedes Mal erscheint sie mir anders. Mal überglücklich mit einem Kind auf dem Arm“ während er dies erwähnt, lächelt er leicht „Mal...“ dabei muss Chad schlucken und an sich halten „...mal, ist sie blutüberströmt und stark am Zittern vor Schmerzen und Leiden.“ Paul braucht einen Moment zum Verarbeiten von dem was er gerade erfahren hat. „Deswegen konntest du sie aus den Gefahren rausholen ohne dass sie schon passiert sind... Weiß sie denn davon? Und vor allem von deinen Gefühlen?“ Chad schüttelt den Kopf, er wusste selbst, dass es nicht gut gewesen wäre es ihr gesagt zu haben.

„Diese Schmerzen!“ Ihr Kopf hämmert und sie fühlt wie ihr eine warme Flüssigkeit übers Gesicht läuft, ihr eigenes Blut. „Er hat mich gewarnt, aber ich wollte nicht hören“ ihr Gedanke gilt Chad, sie fühlt sich verloren und einsam, dann die Schmerzen am Kopf und sie scheint auch am Bein verletzt zu sein, kann sich aber nicht gut genug bewegen um nachzuschauen. Dann vernimmt sie eine hämisch klingende Stimme direkt über sich und es gehen Scheinwerfer an, die direkt auf sie gerichtet sind, sodass sie ihr gegenüber nicht erkennen kann. „Na sind wir aufgewacht?“

...


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