Knoblauch.


Man könnte sagen Knoblauch gibt es schon ewig. Die Ägypter gaben schon ihren Sklaven beim Bau von Pyramiden Knoblauchrationen, die dazu dienen sollten Parasiten abzuhalten und zu entfernen. Dies zog sich durch die ganze Geschichte bis heute. Denn die Griechen und die Römer nutzten den Knoblauch ebenfalls um Stärke zu erlangen, um Parasiten zu entfernen und jegliche Art von Schmerzen zu beseitigen. Im Mittelalter wurde der Knoblauch sogar gegen die Pest angewandt. Bis heute ist Knoblauch wohl eine der bekanntesten Heilpflanzen. 1989 wurde die Pflanze sogar zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. Heutzutage weiß man, dass Knoblauch weit mehr kann. Es ist bekannt, dass durch den Verzehr von Knoblauch Thrombosen vorgebeugt werden, der Cholesterinspiegel deutlich gesenkt (durch Saponine) wird und es sich insgesamt positiv auf Gefäße, Herz und Blut(kreislauf) auswirkt. Der charakteristische Geruch und Geschmack des Knoblauchs (wahrscheinlich auch ein beträchtlicher Teil der heilenden Wirkung) entstammt von dem Inhaltstoff Alliin. Dieser Stoff wird beim Zerkleinern der Knoblauchzehe durch ein Enzym in Allicin umgewandelt. Durch zusätzliches erwärmen des Knoblauchs entsteht aus dem Allicin, Ajoen, das die Eigenschaft besitzt Thrombosen vorzubeugen. Meiner Meinung nach kann man Knoblauch zu allem essen was herzhaft ist. Abgesehen von der natürlichen, blutverdünnenden Wirkung besitzt der Knoblauch einen bestechend guten leicht scharf, aromatischen Geschmack. Perfekt in Tomatensoße zu Fisch in Kombination zu Rosmarin oder auch in Dips wie Tzatziki.

Gemeiner Rhabarber.


Der Rhabarber ist ein sehr sauer schmeckendes Obst. Ja, er wird als Obst angesehen, obwohl er streng genommen zum Gemüse zählt. Zu Beginn war er nur in Russland zu Hause, bis er nach England kam und dort angebaut wurde. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts kam der Rhabarber nach Hamburg. Für den charakteristischen Geschmack sind vorallem Äpfel- und Citronensäure verantwortlich. Dabei haben eher rot gefärbte Stränge eine mildere, saure und grünliche Stränge eine eher starke Ausprägung. Der Rhabarber entählt neben fast 95% Wasser, viele Vitamine und Mineralstoffe wie: Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium Eisen, Vitamin C, A, B1, B2. Zudem ist er mit ca. 15 kcal pro 100g kalorienarm und lecker. Schon in Omas Rezepten ist vielen Rhabarber wohl gut bekannt, aber grade für Kinder gilt, nicht zu viel (vorallem roh!). Weit bekannt ist, dass zu viel des Knöterichgewächs für Kinder und Menschen mit Gallen und Nierenproblemen, ein erhöhtes Risiko zur Entstehung von Gallen und Nierensteinen besteht, da die Oxalsäure calciumzehrend wirkt. Dennoch stellt der Rharbarber eine gesunde Obst-/Gemüseart dar mit vielen wichtigen Inhaltsstoffen. Besonders gut schmeckt Rhabarber gegart als Kompott oder in Desserts wie z.B. Crumble.




Salz und Pfeffer.


Salz wurde schon immer als sehr kritisch angesehen. Früher war es das weiße Gold und damit wirtschaftliches Druckmittel. Heutzutage wird zu einer salzarmen Ernährung geraten. Das bedeutet aber auch, dass Salz durchaus zur bewussten Ernährung gehört, denn der menschliche Körper verliert durch Schwitzen und Ausscheidungen Kochsalz. Dennoch wird auch beobachtet, dass durch übermäßigem Salzkonsum Bluthochdruck entsteht. Salz ist nützlich um vieles herzhaft zu verfeinern. Ob zum morgendlichen Frühstücksei oder zum Salat, der menschliche Gaumen hat sich an den Salzgeschmack gewöhnt und da Salz früher rar war, belohnt uns unser Körper bei Salzaufnahme mit einer Dopaminausschüttung. Das gesunde Gegenstück zum Speisesalz ist wohl der Pfeffer. Grüner, weißer, roter oder schwarzer Pfeffer, es gibt ihn in vielen verschiedenen Formen und Farben. Ursprünglich kommt der Pfeffer aus Indien. Und genau wie Salz war er dadurch auch ein wertvolles Gut, dass zu Luxus verhalf. Zudem wurde der Pfeffer aber auch als Heilmittel gesehen. Und das sogar bis heute. Das Alkaloid Piperin hilft bei so einigem Leiden. Es fördert die Durchblutung und die Verdauung. Zudem kurbelt es die Endorphinproduktion an und kann sogar fiebersenkend und, richtig angewendet, hustenlösend wirken. Alles in allem kann man sagen, dass die Mischung aus Salz und Pfeffer die beste Würzmischung ist, die es zur Zeit auf dem Markt gibt. Richtig dosiert ist es abgesehen vom hervorragenden Geschmack auch noch sehr gesund.




Nudeln.


Nudeln, oder im italienischen auch Pasta genannt gibt es in vielen verschiedenen Formen und Größen. Auch farblich gibt es neben den herkömmlichen Nudeln viele verschiedene Varianten. So werden beispielsweise rote, grüne und sogar schwarze Nudeln hergestellt. Gefärbt werden diese meist mit natürlichen Farbstoffen wie aus Tomaten, Spinat oder Tintenfischfarbe. Es sollte also keine Ausreden geben um nicht regelmäßig Nudeln zu essen. Für jeden Geschmack sollte etwas, auch optisch gesehen, dabei sein. Das Auge isst ja bekanntlich mit.
Neben der Vielfalt und leichten Zubereitung bieten Nudeln optimale Nährwerte. Nudeln bestehen zu circa 70% aus Kohlenhydraten und sind somit ein optimaler Energielieferant. Auf 100 Gramm Nudeln fallen lediglich nur zwei Gramm Fett was bei gesunder Ernährung natürlich eindeutig positiv zu vermerken ist. Um noch den dritten großen Hauptbestandteil der Nahrung, Eiweiß zu nennen, Nudeln bestehen abhängig von der Herstellung aus 10-15% Eiweiß.





Der Paradiesapfel.


Rot ist die Frucht und wurde in Nordeuropa erst zu Beginn des 19. Jahrhundert gegessen. Gemeint ist die Tomate. Nachdem Kolumbus sie nach Europa schiffte, wurde sie in Italien angebaut. In Europa vermutete man durch die Farbe und die Form, dass es der Paradiesapfel sei und damit eine ähnliche Wirkung haben müsse. Demnach wurde die Tomate, aus Angst vor einem Liebeswahn, verschmäht. Das rote Gemüse enthält viele Mineralstoffe und Vitamine: Vitamin A, B1, B2, B3, C, E, Niacin, Eisen, Calcium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Kalium und Zink. Und was bedeutet das alles? - Gesund! Der Tomate werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Ob die positiven Eigenschaften, wie vermindertes Risiko an Krebs zu erkranken, Herz-Kreislauf Erkrankungen zu erleiden, auf Diabetis, Unfruchtbarkeit oder Osteoporose. Grund dafür ist der Stoff Lycopin. Abgesehen davon hat sie den netten Nebeneffekt aus bis zu 95% Wasser zu bestehen. Die Tomate macht sich gut in vielen herzhaften südländischen Gerichten. Am bekanntesten ist sie in ihrer pürierten Form als Tomatensoße auf Pizza und Pasta. Aber auch als Suppe ist sie sehr beliebt und dazu sehr kalorienarm. Wohl am erfrischensten und vielleicht sogar am gesündesten ist sie roh zu genießen, im Salat oder vielleicht auch auf einer Scheibe Brot mit Frischkäse.





Thunfisch.


Der Thunfisch ist nicht nur geschmacklich, sondern auch von seinen Nährwerten her einer der beliebtesten Fische weltweit. Es gibt viele verschiedene Zubereitungsmöglichkeiten wie gebacken oder gebraten mit Reis, Kartoffeln, Brot oder Gemüse als Beilage, als zusätzliche Geschmacksnote in Salaten, zusammen mit Nudelgerichten, selbst zubereitete Thunfische Paste als Dip und viele mehr. Falls man auf Kohlenhydrate und Fette verzichten möchte ist Thunfisch sehr zu empfehlen. Er enthält ein Viertel Eiweiß und so gut wie garkeine Kohlenhydrate und Fette. Da heutzutage enorm große Mengen an Fisch ferzehrt wird sind während dem Fang Nebeneffekte wie Überfischung und Umweltverschmutzung ein großes Problem. Beim Kauf sollte man also darauf achten, dass der Hersteller mit diesen Risiken verantwortungsbewusst umgeht und versucht diese weitesgehend zu vermeiden. Über die Fangart und weitere Details wird meist auf der Verpackung informiert. Hier also verschiedene Anbieter vergleichen und verantwortungsbewusst kaufen. Ein paar Cent mehr tun dem Portemonnaie doch weit weniger weh als aussterben von Tierarten durch Überfischung unserer Erde. Beispielsweise die Fangmethode mit Ringwadennetzen gilt als umweltschonend. Hierbei werden diese Netze beispielsweise um einen Thunfischschwarm ausgeworfen und der Beifang anderer Meeresbewohner ist relativ gering. Auch der Meeresboden wird durch diese Methode im Vergleich zu Schleppnetzen geschont.